Wie übersteht man unbeschadet die Trotzphase?
“Mama, ich bin kein Baby mehr!” verkündete vor ein paar Wochen selbstbewußt meine Zweijährige. Oh ja, sie ist kein Baby mehr, das merken wir auch ohne Ansage. Ein beherzter, halsbrecherischer Wurf auf den Boden ihrerseits, ein Hechtsprung der Eltern zwischen Boden und dem drohenden Aufschlag des Kindes, auf das sich das Kind bei der Verzweiflungstat nicht verletze. Nicht zu vergessen, der ohrenbetäubende Lärm, der aus diesem kleinen Wesen kommt. Besonders geliebt ist da dieser eine schrille Ton, der mir die gläsernen Nerven sprengt.
Ich geb zu, ich musste erst die berühmte Suchmaschine fragen, denn solche heftigen Wutausbrüche machen mir Angst, mal ganz abgesehen von der Energie, die mir dabei abgezogen wird. Kann ja auch was Schlimmes sein. Ist es aber nicht, sagen einstimmig diverse, seriös wirkende Seiten. Es ist nur eine Phase! Die aber auch gern mal Monate bis Jahre dauern kann. Und aus Erfahrung sage ich, dass sie bei jedem Kind anders verläuft. Und vor allem die ältere Generation vergisst das gern. So werde ich in einem der nächsten Artikel Tipps und Ratschläge zusammensammeln, wie die gesamte Familie die wichtige Trotzphase unbeschadet übersteht.






8 Kommentare
Ach, wenn das Kind nur zu Hause toben würde!
Peinlich wird´s ja in der Öffentlichkeit; dort dann gute Nerven zu bewahren ist manchmal schier unmöglich.
Übrigens korrelieren heftige Trotzphasen mit einer heftigen Pubertät…
Liebes Lieschen Müller!
Auf Deine letzte Feststellung hin, bemerkte meine Große gern in den heftigsten pubertären Anfällen: Dann steck mich doch in die Babyklappe! Worauf ich trocken meinte, dass diese etwas zu klein wäre für sie. Das ist nicht politisch korrekt, aber ohne Humor übersteht man das nicht.
Ach, die Szenen in der Öffentlichkeit… wie ich sie liebe… Dazu komme ich dann-nur Geduld! Liebe Grüße Kaddi
Die Tipps kann ich kaum erwarten, unser wird gerade 2 und jetzt geht es erst richtig los. Beim Einkaufen brauchen wir jetzt schon Nerven wie Stahlseile. Zum Glück helfen im Moment meist noch Ablenkungsmanöver wie Würstchen oder Brötchen. Aber mit Snacks ruhigstellen ist ja auch keine Dauerlösung ;-)
Am schlimmsten finde ich dabei selbst als Nicht-Mutter die Leute drumherum…da wird ganz pikiert geschaut und die Nase gerümpft, wenn so ein kleiner Racker mal die UBahn zusammenbrüllt….mein Gott, Kinder brüllen halt manchmal, einfach weil sie Böcke drauf haben, was solls? Ich muss jedes Mal den Kopf schütteln, wenn die Leute wieder die Nase rümpfen und der meist auch noch jungen Mutter einen bösen Blick zuwerfen, als könne diese ihrem Kind halt einfach mal so den Stecker ziehen…also ihr lieben Mamis, wenn jemand blöde kuckt ignorieren, das sind doch eh die größeren Pfosten :)
Hallo Ihr Lieben!
Ich hab natürlich nicht die Weisheit mit Löffeln gepachtet, aber mal versucht, etwas beizutragen:
http://baby.edelight.de/b/zuverlaessige-tipps-fuer-die-trotzphase-am-beispiel-einkauf/
Liebe Grüße
Kaddi
[...] Klassiker: Einkauf mit Trotzkind heißt für viele mit offenen Augen ins Peinliche zu laufen. Aber wenn es nun mal nicht anders [...]
Ich bin da ganz entspannt wenns mal wieder soweit ist! Die Schaulustigen vertreibt man gaaaanz schnell indem man sie direkt anspricht bzw. sie über das Kind hinweg anbrüllt : Schau mal Mäxchen wie die Leute dich angucken! Die sind ganz durcheinander weil sie noch niiiiiiiiieeeee ein schreiendes Kind gesehen haben! Da isses meist ganz schnell vorbei mit dem Geglotze…alles immer locker bleiben! Es gibt wahrlich schlimmeres!!!!
Jau Jessi, das kann ich mir vorstellen, wie Du den Glotzern einheizt-ich bin ja meinem Mann mittlerweile peinlich, dabei ist das nur Selbstschutz und den Spiegel vorhalten. Bei manchen passiert halt eben nicht viel, da ist so ein schreiendes Kind schon mal eine Abwechslung oder mal wieder die Gelegenheit, schlaue Sprüche über andere auszuschütten. Liebe Grüße Kaddi
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