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Spieluhren für Babys: worauf sollte geachtet werden

Kaum ein anderes Spielzeug begleitet Neugeborene im ersten Lebensjahr so intensiv wie Spieluhren. Denn bereits während der Schwangerschaft können Babys Geräusche von außen wahrnehmen. Ab der 24. Woche werden schon erste Reaktionen von Ungeborenen beobachtet. Ab dieser Zeit bekommen sie oftmals – neben der beruhigenden Stimme der Mutter - auch schon die sanften Melodien von Spieluhren zu hören.

Spätestens bei der Geburt wartet auf die Neugeborenen dann ein knallbuntes, kuscheliges Spielwerk, das - aufgezogen - immer wieder das gleiche Lied abspielt. Ungefähr mit einem halben Jahr beginnen die Kleinen dann, ihr Spielzeug mit den Händen und dem Mund zu erforschen. Nach einem weiteren halben Jahr können die meisten sogar schon ihre Spieluhren selbst aufziehen. Die meisten Kleinkinder empfinden die Melodien als beruhigend.

Allerdings gibt es beim Kauf der beliebten Spielzeuge einiges zu beachten. Ein wichtiger Punkt ist die Lautstärke, denn Babys sind noch nicht in der Lage, sich einfach die Ohren zuzuhalten. Dabei können laute Geräusche neben Hörschäden auch andere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme oder Kopfschmerzen. Die kritische Grenze liegt bei 80 Dezibel – lauter sollte eine Spieluhr nicht sein.

Grundsätzlich sollte Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten keine Teile enthalten, die in den Mund gesteckt oder verschluckt werden könnten. Wer für sein Kind nur das Beste will, sollte außerdem darauf achten, dass die Spieluhr weder den Farbstoffbestandteil Anilin noch optische Aufheller (Weißmacher) enthält.

Anilin steht im Verdacht, Krebs zu erregen und Weißmacher können mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und zu allergischen Reaktionen führen.

Autorin: Bettina

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