Rückruf von Baby-Gläschen bei DM
Der Drogeriemarkt DM ruft laut Pressemitteilung vom 30. April Babygläschen der hauseigenen Marke Babylove zurück. Es wurden in zwei Gläschen der Marke Babylove Holzstückchen gefunden. Vorsorglich werde die gesamte Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.01.2011 aus dem Verkauf genommen. Betroffen sind die Babyglaskost mit Karotten und Kartoffeln mit Bio-Rind ab dem 8. Monat 220 g mit der leicht auf dem Deckelrand erkennbaren Chargencodierung 5750 17.01.2011.
Kunden, die die Babygläschen mit der genannten Chargencodierung schon gekauft haben, werden gebeten, die Gläschen in DM-Drogeriemärkten oder in einer Budnikowsky-Filiale zurückzugeben.
Vorbildlich, dass so schnell reagiert wird und hoffentlich kommt kein Baby zu Schaden. Trotzdem frage ich mich, was diese Rückrufaktionen, wie auch die des Pariboys, kosten und was mit der zurückgerufenen Ware geschieht. In Zeiten der Wirtschaftskrise und der weltweit hungernden Menschen, denke ich schon: welche Verschwendung. Und auch für die Firma selbst ist ein riesen Verlust angezeigt, ganz zu schweigen vom Image-Verlust und dem Vertrauensverlust der Konsumenten. Focus online hat bereits darüber berichtet, was die Unternehmen einbüßen. Interessant sind die Zahlen wie z.B. 2 Milliarden Dollar Umsatzverlust beim Pharmahersteller Merck durch eine Rückrufaktion.
Abschließend ist zu sagen, dass bereits Firmen wie Hipp, Milupa oder Bebivita Babynahrung zurückgerufen haben. Es wird im Übrigen als Erfolg gewertet, wenn 20 % der zurückgerufenen Ware trotz kostenfreien Umtausches oder Zurückgeben des Kaufpreises, in den rückrufenden Firmen und Filialen ankommen.
(Bildquelle: www.dm-drogeriemarkt.de)






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