Haare färben in der Schwangerschaft
Der Frühling hält mit viel Sonne, angenehmen Temperaturen und viel Gefühl bei uns Einzug. Diese Wochen aktivieren alle Menschen und oft möchten sie sich schön machen, besser aussehen, raus aus dem Wintergrau. Dazu gehören viele Diäten und neue Frisuren. Was ist jedoch gut für mich in der Schwangerschaft? Ich hatte bereits erklärt, dass Diäten in der Schwangerschaft schädlich sind. Wie sieht es mit neuer Frisur und Haarefärben aus? Einem pfiffigem, pflegeleichten Haarschnitt ist sicher nichts entgegenzusetzen, doch der Einsatz von Chemie ist umstritten und nicht unbedenklich.
Trotzdem taucht die Frage nach dem Haarefärben in der Schwangerschaft immer wieder auf. Es ist eben wichtig für uns Frauen, doch können wir aus Eitelkeit ein Risiko eingehen? Die Hormone verändern ohnehin Haare in der Schwangerschaft. Ich persönlich hatte wesentlich gesündere und glänzendere Haare. Auch ist die Lebenszeit von Haaren in der Schwangerschaft wesentlich länger, so dass man mehr Haare hat-an allen Stellen des Körpers.
Da auch ich keine echte Blondine bin, hätte ich zu gern auch wieder mein Kopfhaar färben lassen, denn ich hatte nicht nur schneller wachsendes Haar, sondern auch noch wesentlich dunkleres Haar als vor der Schwangerschaft. Das war ungewohnt, aber ich färbte trotzdem nicht. Es war mir einfach zu unsicher.
Was sagen Ärzte zum Thema Haarefärben in der Schwangerschaft? Die meisten Ärzte raten vom Haarefärben nicht ab und geben ihr ok. Hebammen sind da oft entschiedener und für den natürlichen Look. Das betrifft nicht nur das Färben, sondern auch das Tönen und das Dauerwellen der Haare. Recherchiert man im Netz, gibt es unterschiedliche Ansichten. Allerdings wird immer wieder auf ein Heidelberger Forscherteam (leider kann ich die Quelle nicht finden) verwiesen, welches Haarfärbemittel in Muttermilch und im Fettgewebe von Säuglingen gefunden hat. Ein entsprechender Artikel bei wunschkinder.net meint, dass der Friseur es wissen müsste und natürlich von Unbedenklichkeit spricht. Also mich verwirrt das noch mehr und mein Rat ist daher, warum nicht einfach mal für die Zeit der Schwangerschaft und der Stillzeit auf das Färben und sonstige chemische Verändern von Haaren verzichten. Da man auch bei pflanzlichen Haarfärbe-Mitteln keine Sicherheit wegen eventueller allergischer Reaktionen hat, würde ich auch darauf verzichten. Letztendlich entscheidet das wie immer jede Schwangere selbst.






2 Kommentare
Ich frag mich ein wenig, wie das schädlich sein kann? Sicher geht es in die Haut über, aber was ist dann mit Putzmitteln zB? Ich glaube man muss versuchen, es nicht zu übertreiben mit der Vorsicht..sonst kann man ja kaum noch ein normales Leben führen in dieser Zeit.
Wie gesagt, das muss man für sich entscheiden. Letztendlich kann man sich nicht in eine Blase setzen. Wie Du schon sagst, man dürfte gar nichts mehr.
Allerdings ist es tatsächlich so, dass man in der Schwangerschaft einfach übervorsichtig wird, selbst wenn man das vorher nie von sich gedacht hätte. Und ich schrieb ja nur von meiner ersten Schwangerschaft-bei der letzten war ich ein böses Mädchen und habe mir einmal Strähnchen machen lassen und das so, dass keine Farbe auf die Kopfhaut kam. Da ich leider auch die Studie nicht gefunden habe, weiß ich auch nicht, was noch alles in der Muttermilch gefunden wurde. Da würden sich einem wahrscheinlich die Fußnägel hochbiegen. LG Kaddi
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