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Alles rund um Baby

Gift auch in Babyspielzeug?

Babyspielzeug bei Edelight

Heute ging nach der Bisphenol A Diskussion in Schnullern und Babyfläschchen die nächste Schocknachricht durch die Medien. In vielen Spielzeugen sind krebserregende Chemikalien (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)! Auch diese Nachricht ist nicht unbedingt neu und man fragt sich, warum ausgerechnet kurz vor Weihnachten so eine Nachricht die Medien beherrscht und ist als Verbraucher und Eltern einigermaßen verunsichert. Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) mahnt: “Es bestehe dringender Handlungsbedarf!”.

Gehen wir mal vom nett gemeinten: Eltern, Verwandte achtet beim Spielzeugkauf auf Klasse statt Masse-aus. Lieber nur ein qualitativ hochwertiges Spielzeug als viele billige ungeprüfte Spielzeuge kaufen. Aber was ist qualitativ hochwertiges Spielzeug, wenn es doch keine ausreichenden Bestimmungen zum Schutz der Kinder laut BfR gibt? Die Werte der gefährlichen Substanzen übersteigen die unbedenklichen Grenzen um das Hundertfache. Ja, da komme ich ins Grübeln. Der nächste Gedanke ist: was ist mit dem Babyspielzeug? Fühlt sich wirklich niemand verantwortlich für Grenzwerte und Giftfreiheit, gerade für die Jüngsten? Bin am Ende ich sogar Schuld, wenn mein Kind krank wird? Mal wieder ist der Verbraucher der Dumme.

So bleibt nur, auf das Prüfsiegel GS zu achten. Auch das CE-Kennzeichen (für Europäische Gemeinschaft) sollte immer auf den Spielwaren zu erkennen sein. Allerdings läßt dies keine Rückschlüsse auf Schadstoffüberschreitungen zu, da dies kein von unabhängigen Gutachtern verliehenes Gütesiegel ist. Desweiteren sollten immer die Herstellerangaben vorhanden sein. Fehlen diese, sollte man mißtrauisch sein. Das Siegel Öko-Tex ist ein weiterer Garant für schadstoffgeprüfte unbedenkliche Stoffspielzeuge.
Ich persönlich war schon immer mißtrauisch, wenn Kleidung oder Spielzeug für meine Kinder einen unangenehmen Geruch hatten. Im Zweifelsfall gibt es kein Spielzeug oder “verdächtige” Geschenke werden entsorgt.

Die Politik in Deutschland hat bereits reagiert und denkt über ein Importverbot von Spielzeug mit krebserregenden Stoffen nach. Warten wir es ab.

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1 Kommentar

  1. Lizzy sagte am 22. Dezember 2009 um 01:43

    Da Gütesiegel manchmal auch gefälscht werden, ist es sehr schwer die guten von den schlechten Spielsachen zu unterscheiden.

    Ich gehe meistens auch erstmal nach Geruch und Gütesiegel. Trotzdem kann man daneben liegen und das macht mir Angst.

    So ein Importverbot wäre schon mal ein Anfang. Was aber wirklich fehlt sind die Prüfer, die das kontrollieren könnten. :-(

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