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Die CDU entscheidet sich für PID-Verbot

Recht und Ethik in der Präimplantationsdiagnostik bei Edelight empfohlen

Auf dem Parteitag der CDU in Karlsruhe fiel nach mehreren Stunden Debatte die Entscheidung gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID). Ich hatte hier im Blog bereits über den Fall des Berliner Arztes, der sich selbst anzeigte, geschrieben. Er hatte bei mindestens drei Kinderwunschpaaren die PID angewendet.

Die äußerst knappe Entscheidung von 51% gegenüber 49%, die für die PID stimmten, zeigt, wie unentschieden selbst die CDU darüber denkt. Eine knappe Mehrheit ist demnach gegen die PID, die in anderen Ländern erlaubt ist und der Rest war für eine PID in engen Grenzen. Die Kernfrage war wieder die, wann Leben beginnt und ab wann man nicht mehr Gott spielen sollte. Während die Gegenstimmen ein Aussortieren von Eizellen ablehnt, sind sich die Befürworter der PID sicher, dass man mit dem Aussortieren den Kinderwunschpaaren viel Leid ersparen kann. Auch wäre es ein Widerspruch in sich, dass man vor Einsetzen nicht untersuchen könne, aber nach dem Einsetzen und dann sogar eine Abtreibung erlaubt sei. Dem kann ich mich nur anschließen. Das letzte Wort ist in meinen Augen noch nicht gesprochen.

Nun fordert die CDU eine endgültige gesetzliche Regelung-Fragen und Antworten können hier noch mal nachgelesen werden.

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1 Kommentar

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